Die Linzer Plätzchen – hier und da auch Linzer-Törtchen oder Linzer Augen Plätzchen, aber auch Spitzbuben genannt – sind nicht nur das Lieblingsweihnachtsgebäck der Linzer. In der Adventszeit und zu Weihnachten sind die Linzer Plätzchen weltweit beliebt. Daher sollten Linzer Törtchen auf keinen weihnachtlichen Gabenteller fehlen und auch zum Adventskaffee sind selbstgebackene Linzer Plätzchen eine feine Köstlichkeit.
Schwierigkeitsgrad: Leicht
Zutaten für den Teig:
500g Mehl (wahlweise 100% Weizenmehl
oder mit bis zu 50% Dinkelmehl-Anteil)
1 Messerspitze Backpulver
1 Prise Salz
250g Zucker
125g gemahlene Mandeln
250g Butter
2 Eier
Puderzucker zum Bestäuben
Zutaten für die Füllung:
Hagebuttenmus
Kürbismarmelade
Zubereitungszeit: 120 Minuten
Backzeit: 10-15 Minuten
Backtemperatur: 175°C Ober-Unterhitze
Linzer Törtchen – Versüßen die Advent- und Weihnachtszeit
Weltweit beliebt macht die Linzer Plätzchen die köstliche Kombination aus dem butterig knusprigem Mürbeteig und fruchtig süßen Marmeladen, Konfitüren oder Gelees. Die Plätzchen sind so lecker, das man besser gleich reichlich davon backt. Linzer Plätzchen selber machen ist mit diesem Linzer Törtchen Rezept ganz einfach.
Linzer Plätzchen selber backen – So einfach geht’s
Das Mehl mit dem Backpulver und eine Prise Salz vermischen. Die zimmerwarme Butter in Flöckchen, sowie den Zucker, die gemahlenen Mandeln und das Ei dazu geben. Der Teig wird nun mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder des Handmixers verrührt. Anschließend den Teig mit kalten Händen glatt kneten. Nun muss der Teig in Frischhaltefolie eingewickelt und mindestens 60 Minuten kaltgestellt werden.
Denn nur kalter Mürbeteig lässt sich ausrollen. Dazu die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Anschließend den Teig teilen. Einen Teil wieder zurück in den Kühlschrank legen. Die andere Hälfte auf 2-3mm Dicke ausrollen und mit einer runden Ausstechform oder mit einem Glas ausstechen. Jedes zweite ausgestochene runde Plätzchen in der Mitte mit einer kleineren Ausstechform oder einem kleineren Glas noch einmal ausstechen. Die Plätzchen nun auf ein Blech mit Backpapier auslegen und im vorgeheizten Backofen ( 175°C Ober-Unterhitze) für 10-15 Minuten backen. Die Plätzchen sollten nicht zu dunkel gebacken werden.
Je dünner der Teig ausgerollt ist, desto aufmerksamer sollte man beim Backen sein. Die fertig gebackenen Plätzchen auf einem Gitter auskühlen lassen. Die unteren Plätzchenhälften werden jetzt mit Konfitüre, z.B. mit selbstgemachter Kürbismarmelade oder den herrlich frischen Hagebuttenmus bestrichen. Auf die mit Marmelade bestrichenen Linzer Plätzchen wird nun die obere, mittig ausgestochene und zuvor üppig mit Puderzucker bestäubte Plätzchenhälfte gelegt. Fertig sind die Linzer-Törtchen.
Linzer-Plätzchen selber backen – Schritt für Schritt
- Mehl, Backpulver und Salz mit der zimmerwarmen Butter in Flöckchen, sowie dem Zucker, die gemahlenen Mandeln und das Ei in eine Schüssel geben.
- Mit dem Knethacken der Küchenmaschine zu einem festen Teig verkneten.
- Den Teig mit kalten Händen glatt kneten und in Frischhaltefolie gewickelt 60 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
- Den Teig 2-3mm dick ausrollen.
- Die Plätzchen nun ausstechen.
- Jedes zweite Plätzchen in der Mitte mit einer kleineren Ausstechform oder kleinerem Glas noch einmal ausstechen.
- Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtem Blech auslegen.
- Bei 175°C Ober-Unterhitze für 10-15 Minuten backen.
- Die Plätzchen aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen.
- Nun die unteren Plätzchen-Hälften mit Konfitüre bestreichen.
- Die obere Plätzchen-Hälften mit Puderzucker bestäuben und auf die untere Hälfte setzten.
- Fertig sind die Linzer-Plätzchen.
Tipp 1: Immer frische Linzer-Plätzchen
Die gebackenen Plätzchenhälften können in einer Blechdose über einen längeren Zeitraum gelagert werden, bevor sie mit Konfitüre bestrichen und mit Staubzucker bepudert zu Linzer Törtchen verarbeitet werden. So hat man immer fische Linzer Plätzchen ohne das die Marmelade austrocknet. Am besten schmecken Linzer Plätzchen einen Tag nach dem sie bestrichen wurden. Dann ist der Mürbeteig von der Konfitüre noch nicht zu feucht und das Aroma der Marmelade hat sich bereits voll entfaltet.
Tipp 2: Linzer Plätzchen – Vielfältig lecker und himmlisch gut
Linzer Plätzchen laden zum Experimentieren ein. Traditionell werden sie meist mit Johannisbeeren-Gelee bestrichen, aber auch Aprikosenmarmelade wird oft verwendet. Sie schmecken auch mit feinem Kirschgelee und noch viel besser schmecken sie mit selbstgemachter Kürbismarmelade aus dem Selbstversorgergarten. Auch weniger etablierte Konfitüren wie ein selbstgemachtes Hagebuttenmus sind himmlisch lecker auf Linzer Plätzchen und zudem weniger süß als andere Konfitüren. Die Linzer Törtchen laden geradezu dazu ein kreativ zu sein und sich auszuprobieren.
Tipp 3: Linzer Törtchen richtig lagern
Linzer Plätzchen lagert man am besten in einer Metalldose. Zum Schutz der Puderzucker-Deko legt man zwischen die Schichten der Linzer-Törtchen Backpapier und stapelt die Plätzen in der Dose übereinander. So halten sich die bestrichenen Linzer Plätzchen einige Tage.
Das Beste zum Schluss: Essen
Die Linzer-Törtchen schmecken nicht nur wunderbar, sie sehen zudem herrlich dekorativ aus. Sie passen ganz wunderbar auf die weihnachtliche Kaffeetafel oder zum Adventskaffee. Dazu schmeckt Kaffee, aber auch schwarzer sowie weihnachtlich gewürzter, fruchtiger Tee ebenso gut wie Punsch oder warme Zimtmilch.

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