Unter der Erde wachsen die leckeren, kleinen roten Speicherknollen schnell zu einem angenehm scharfen Gemüse-Snack heran. Die Schärfe wird dem Radieschen durch ein Senföl gegeben, welches bei Verletzung der Knolle austritt. Wo der Ursprung des Radieschens liegt, ist unbekannt.
Hauptsache frisch und roh
Schwierigkeitsgrad: Leicht | Ort: Garten, Balkon
Aussaat: – | Freiland: März – September | Ernte: April- Oktober/November
Als Snack, in den Salat geraspelt oder in Scheiben auf dem Brot – Radieschen lassen sich schnell und unkompliziert genießen. Wem sie zu scharf sind, kann mit einer Brise Salz etwas mildern. Nach der Ernte bleiben die Radieschen nicht lange frisch und sollten noch am gleichen Tag gegessen werden. Der Verzehr der Blätter – als Salat oder wie Spinat gekocht – ist weniger bekannt.
Uns sind die Radieschen überwiegend als durchgehend rote runde Knolle bekannt. Es gibt sie aber in verschiedene Sorten, die dem Radieschen auch eine kegelförmige oder zylindrische Form geben, sowie eine weiße, rot-weiße oder gelbe Färbung.
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
>> Gleichmäßige Wässerung <<
>> Nicht alle auf einmal säen <<
- Radieschen müssen nicht vorgezogen werden, sondern werden ab März direkt in den Garten, das Hochbeet oder in Balkonkübel und -Kästen gesät.
- Ein guter mittlerer Boden ohne Frisch-Düngung sowie eine regelmäßige Wässerung ist für eine gute Entwicklung und Geschmack der Knollen wichtig. Wechselhafte Bedingungen, aber auch zu viel Wasser lassen die Radieschen platzen.
- Je wärmer es ist, desto schneller wachsen die Radieschen im Selbstversorgergarten. Trotzdem mögen die Blätter keine brennende Sonneneinstrahlung und kommen im Hochsommer auch mit Halbschatten gut zu recht.
- Radieschen lassen sich nicht gut lagern. Darum sollten Radieschen-Reihen am besten in einem Wochen-Rhythmus gesät werden um für eine durchgehend frische Versorgung im Garten zu sorgen.
Tipp 1: Der Lückenbüßer
Radieschen lassen sich das Frühjahr und den Sommer über immer wieder dort gut säen, wo ein Plätzchen im Garten frei geworden ist. Da Radieschen schnell wachsen und mit den meisten Gemüsesorten verträglich sind, können sie gut als Zwischenmarkierungen gesät werden.
Tipp 2: Wechselnder Standort
Um Krankheiten und Schädlinge zu vermeiden hilft es den Standort von Radieschen immer wieder zu wechseln. Schutznetze helfen die Kohlfliege und den Kohlweißling fernzuhalten.
Das Beste zum Schluss: Die Ernte
Je nach Temperatur können Radieschen 6 bis 8 Wochen nach dem Säen geerntet werden. Das heißt von April bis Oktober/ November ist eine Ernte möglich.
Wir wünschen euch viel Spaß mit den eigenen Radieschen!

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