Den ganzen Sommer über lassen sich frische Zucchini aus dem Gemüsegarten in großen Mengen ernten. Zudem lassen sie sich zu vielen leckeren Gerichten verarbeiten. Zucchini schmecken gegrillt oder gedünstet. Auch als Beilage, gefüllt oder im Ratatouille. Zudem zu Pasta, aber auch in Salaten und vielen weiteren Gerichten. Oder aber als leckere Zucchinisuppe. Diese hat zudem noch weitere Vorteile.
Zucchinisuppe – Die Früchte des Gartens einkochen
Ein Manko ist, dass die Zucchini als junge zarte Frucht gepflückt, nicht gut lagerfähig ist. Zucchini halten sich im Kühlschrank bei +4C° maximal 20 Tage. Länger lassen sich nur ausgereifte, harte und faserige Zucchini lagern. Aufgrund der Verwandtschaft zu Kürbissen, ähneln die ausgewachsenen Zucchini diesen stark. In diesem Stadium lassen sich Zucchini auch ähnlich lange wie Kürbisse im kühlen, dunklen Keller lagern. Leider schmecken ausgereifte Zucchini nicht. Das Fruchtfleisch wird faserig. Ihre Kerne werden groß und hart. Die Schale wird fest und kaum mehr essbar. Daher ist es sinnvoll junge und zarte Zucchini zu verarbeiten und die Speisen dann einzulagern. Das funktioniert mit der Zucchini Suppe oder einem Eintopf ganz wunderbar.
Zucchinisuppe – Schnell gemacht und einfach lecker
Die Suppe aus Zucchini lässt sich in rasch zubereiten. Eingefroren ist sie zudem über Jahre haltbar. Besonders im Winter ist eine sommerlich, leichte Zucchinisuppe eine willkommene Abwechslung.
Schwierigkeitsgrad: Leicht
Zutaten: Je nach Größe 4-5 kleine oder eine 1 1/2 große Zucchini. 2 Zwiebeln. 3 Knoblauchzehen. 350ml Wasser. 200ml Sonnenblumenöl. 1 Teelöffel Salz. 1 Teelöffel gemahlener Pfeffer
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Die Zwiebeln goldbraun rösten für das Aroma.
Die Zubereitung
- Zwiebeln und Knoblauch klein haken und mit Öl in der Pfanne goldbraun anbraten.
- Zucchini würfeln. 3/4 der gewürfelten Zucchini mit 350ml Wasser und einem Teelöffel Salz & Pfeffer in den Mixer geben.
- Dann kurz pürieren.
- Angebratene Zwiebeln dazu geben und alles ca. 90 Sekunden auf mittlerer Stufe fein pürieren.
- Das übrige 1/4 der Zucchiniwürfel zusammen mit der pürierten Suppenbasis in einen Topf geben.
- Dann alles für 15 Minuten gar köcheln
Tipp 1: Aus der Zucchinisuppe einen Zucchinieintopf machen
Einfach einige Kartoffeln würfeln, kochen und der Suppe zu geben. Zudem passen Porree und Karotten gut in die leichte Suppe. So verwandeld man die sommerlich leichte Suppe in einen Eintopf.
Tipp 2: Die leichte Zucchinisuppe noch weiter verfeinern
Ein Löffel Schmand, Creme Fraiche oder Quark addieren eine feine saure Note und sorgen für mehr Cremigkeit. Wer es gern noch feiner mag, kann einen Teil der Suppe mit dem Stabmixer feiner pürieren. Dann den Rest wieder zugeben. So wird die Suppe schön sämig.
Tipp 3: Zucchinisuppe Haltbar machen
Die Suppe lagert man im verschlossenen Topf bis zu 3 Tage im Kühlschrank. Für eine längere Lagerung kann die Suppe gut eingefroren werden. Auch Einkochen in Gläsern bietet sich an. Konservieren durch Einkochen eignet sich für viele Lebensmittel. Die im Einmachglas pasteurisierte Suppe hält sich im Keller bis zu 6 Monate. Im Kühlschrank bei +4°C jedoch gut 8 bis 12 Monate.
Tipp 4: Auf den eigenen Geschmack vertrauen
In seltenen Fällen können Zucchini giftige Bitterstoffe bilden. Schmecken Zucchini, Gurken, Melonen oder Kürbisse bitter, darf man sie niemals essen. Denn die Bitterstoffe sind extrem giftig! Der Grund warum Zucchini bitter und giftig werden können liegt im Saatgut. Wegen ihrer Verwandschaft zum Kürbis sind alle Gurken, Melonen und Zucchini untereinander kreuzbar. Daher kann niemals ausgeschlossen werden, das Wind oder Insekten eine Pflanze mit dem Pollen giftiger Zierkürbisse bestäubt hat. Alle aus solchen Samen gezogenen Früchte können dann giftig sein. Das betrifft vorwiegend selbst gezüchtete Samen. Jedoch kann es auch in Gärtnereien niemals ausgeschlossen werden. Daher, niemals bitter schmeckende Zucchini essen oder verarbeiten!
Das Beste zum Schluss: Essen
Frische Petersilie passt gut zu der Suppe. Ein schlichtes Stück Roggenbrot ist zudem eine ganz ideale Beigabe. Die Suppe schmeckt im Sommer herrlich frisch. Im Winter hingegen ist sie nahrhaft und wärmend. Man kann sie zur Brotzeit ebenso genießen wie als Vorspeise. Aber eines steht fest, leckerer kann man die Früchte des eigenen Gartens kaum in die Schüssel kriegen.

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